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Leserbriefe

Leserbrief - Februar 2009

 

SeiserAlm Hoteldorf Mezdì

Mitte Januar hat die Dolomiten berichtet, dass das Projekt zum Bau des Hoteldorfes Mezdì auf der Seiser Alm zurückgezogen wurde. Der wahre Grund wurde aber nicht genannt, nämlich dass auch die Kasteruther Bürger gegen die Verbauung der Alm sind. (Einige kurzsichtige Grödner lächeln darüber: Wenn die Sommergäste des Schlern Plateaus keine Alm ohne Autos und Zäune zum wandern haben würden sie eben nach Gröden kommen. Dort gibt es viele solche Gebiete, Raschötz bis Brogles, Seceda mit Cislesalm, das Langental, Plan de Gralba bis Piz Sella und Ciampinei, das Pana-Gebiet vom Mont Seura bis Confinboden, usw).

Etliche Kastelruther haben die Tätigkeit der Pro Seiser Alm begruesst und unterstützt, sowohl telefonisch wie auch schriftlich. Die qualitative Erweiterung eines Hotels von 900 qm bis auf etwa 12.000 qm (zwei Fußballfelder) würde alle Schutzgesetze lächerlich machen. Auch die Hunderte Gastbetriebe des Schlerngebietes haben das Recht mitzuentscheiden was und wie auf der Seiser Alm gebaut werden darf.

Otto Senoner - Pro Seiser Alm

 

 

 
 
Dorfhotel Mezdi


Laut Dolomiten vom 3. Oktober hat Herr Andreas Sanoner immer noch die Absicht ein Hoteldorf auf der Seiser Alm zu bauen. Durch diese "Kubaturverschiebung" des Hotel Mezdì wird das Volumen wiederum wachsen, von 6000 auf 10.000 Kubikmeter, plus weitere Tausende durch die Eingrabung. Und das alles auf dem schönsten Hang der Alm, der vom Langkofel bis zum Schlern eingesehen werden kann. Hoch lebe der Landschaftsschutz!
Wenige Leute können sich vorstellen was dieser Bau mit sich bringen wird. Etliche Tausend Tonnen Abfall des alten Hotels sowie viel Erdreich müssen weggeführt werden. Man wird dann große Mengen Baumaterialien sowie Maschinen (Bagger, Kräne, Betonsilos, usw.) hinführen müssen. Das heißt viele Tausende von großen Lastwagen über mindestens zwei Jahre (auch im Hochsommer?) quer durch die Alm bis nach Seis. Da die jetzige schmale Strasse Gegenverkehr nicht zulässt, werden diese auf die Wiesen ausweichen müssen. Oder wird man den Schutt irgendwo in einer Senke auf der (geschützten) Alm abladen?
Dabei vergisst dieser Unternehmer, dass die Strasse zwischen Ritsch und Piz im Winter für Autos gesperrt ist, weil fünf Skipisten sie durchqueren. Sollte kein Problem sein, dank seinen politischen Verbindungen in Bozen werden seine Gäste trotzdem fahren dürfen. Die "Jungen Alpler", die bei der Kundgebung beim Ritsch gegen die Bürgerinitiative Pro Seiser Alm demonstriert haben, können sich freuen.

 

 Leserbrief Februar 2010

SeiserAlm Hoteldorf Mezdì


Mitte Januar hat die Dolomiten berichtet, dass das Projekt zum Bau des Hoteldorfes Mezdì auf der Seiser Alm zurückgezogen wurde. Der wahre Grund wurde aber nicht genannt, nämlich dass auch die Kasteruther Bürger gegen die Verbauung der Alm sind. (Einige kurzsichtige Grödner lächeln darüber: Wenn die Sommergäste des Schlern Plateaus keine Alm ohne Autos und Zäune zum wandern haben würden sie eben nach Gröden kommen. Dort gibt es viele solche Gebiete, Raschötz bis Brogles, Seceda mit Cislesalm, das Langental, Plan de Gralba bis Piz Sella und Ciampinei, das Pana-Gebiet vom Mont Seura bis Confinboden, usw).

Etliche Kastelruther haben die Tätigkeit der Pro Seiser Alm begruesst und unterstützt, sowohl telefonisch wie auch schriftlich. Die qualitative Erweiterung eines Hotels von 900 qm bis auf etwa 12.000 qm (zwei Fußballfelder) würde alle Schutzgesetze lächerlich machen. Auch die Hunderte Gastbetriebe des Schlerngebietes haben das Recht mitzuentscheiden was und wie auf der Seiser Alm gebaut werden darf.